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August, 2010

Schnelles für zwischendurch

Tuesday, August 31st, 2010

Wenn morgens um 07.00 der Osteopath an Krücken in den Behandlungsraum humpelt, eignet er sich auch nur sehr begrenzt als Aushängeschild für die eigene Praxis..

(weil ich ja nicht twittere und so)

Festtag

Monday, August 30th, 2010

polyvore

Wednesday, August 18th, 2010

Eine ebenso feine, wie auch gleichzeitig relativ sinnfreie Seite ist polyvore. Dort kann man sich ein komplettes Outfit zusammenstellen und die Bilder für einen späteren Besuch abspeichern.

Aber nicht nur das- das alleine wäre ja auch ein wenig langweilig. Die Bilder der einzelnen Teile sind verschiedenen Webshops entnommen und natürlich direkt mit diesen verlinkt, so dass man sich nicht nur ein hübsches Outfit zusammenstellen, sondern dieses theoretisch auch gleich, ohne lange rumzusuchen, bestellen kann. Und wenn man das nötige Kleingeld gerade nicht parat hat (dort gut möglich), spart man eben und kommt später wieder- die Links bleiben einem schließlich erhalten.

Übernachtungsbesuch

Wednesday, August 18th, 2010

Als ich gestern Abend vor dem Schlafengehen die Hunde nochmal rausliess, hörte ich hinten im Garten klägliche Katzengeräusche. Nachdem ich die Fellhosen im Haus verstaut, mir noch ein paar Schuhe angezogen und die Taschenlampe- erstaunlich schnell- erfolgreich gefunden hatte, ging ich dann mal nachsehen. In einer der Tannen sass eine kleine Katze, die sich tatsächlich durch mich anlocken liess. Erstaunlich, denn Katzen und ich haben ungefähr so ein gutes Verhältnis wie Dieter Bohlen und Verona. Als die Katze dann kurz vor mir stand, ging hinten die Küchentür wieder auf, die bessere Hälfte suchte mich, die Hunde die Katze und diese das Weite, bzw. die Höhe- die Tanne. Das ganze Prozedere wurde also nochmals wiederholt, die Hunde ins Haus verfrachtet und das Kätzchen vom Baum gelockt, dass sich nicht nur locken, sondern sogar auf den Arm nehmen und streicheln liess, was direkt mit heftigstem Schnurren quittiert wurde.

Natürlich kann selbst ein so großer Katzenablehner wie ich dem nicht widerstehen, also wurde das Tier kurzerhand mit in die Küche genommen, wo es den Hunden den Wassernapf fast leer trank und ein paar Fischleckerchen frass. Dann kam ich auf die dumme Idee ein Foto machen zu wollen, wofür ich die Küche verlassen musste, was Hund 1 und Hund 2, die jaulend vor der Tür warteten, gleich zur Überfallchance nutzten. Aber eine Katze wäre keine Katze, wenn sie sich nicht zur Wehr zu setzen wüsste und so endete die ziemlich kurze Hundeattacke in lautem Geschrei von Hund 2, der der Katze noch nicht einmal ansatzweise so nah kam, dass sie ihn hätte treffen können, es sei denn, es handelte sich um eine Inspector Gadget Katze. Sah aber nicht so aus. Der kurzen Auseinandersetzung fiel außerdem die weiße Wand neben der Küchenmaschine zum Opfer, da die Katze auf ihrer Flucht ins Bad, den Auffangbehälter der Kaffeemaschine mitnahm, sowie diverse Dosen. Ich treff beim Dosenwerfen auf der Kirmes für gewöhnlich keine Einzige- Katze müsste man sein..

Ich gebe es ja nur sehr ungerne zu, aber diese Katze war wirklich verdammt süß. Sie liess sich ununterbrochen streicheln, schnurrte, als ob sie uns davon überzeugen wollte, dass Katzen die besseren Hunde sind und hat nicht ein einziges Mal die Krallen ausgefahren. Ich holte ihr dann ein Hundeschaffell aus dem Keller, legte es ihr oben auf den Tisch und liess die Tür zum Garten einen Spalt auf, damit sie raus konnte. Beim Kontrollbesuch nachst um vier lag sie immer noch da, morgens um halb sieben sass sie mitten auf der Wiese im Garten, mussste dann aber einen kurzen Sprint in die Tannen einlegen, da die Hunde Revanche forderten.

Irgendwie beruhigend, dass sie nicht immer noch auf dem Fell lag, als ich aufstand, denn eine Katze können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Ich glaub, ich kauf nachher trotzdem mal Katzenfutter, man weiß ja nie- beim nächsten Besuch möchte ich zumindest was anbieten können..

Eigene Ernte

Wednesday, August 11th, 2010

Ich hab ja schon lange nicht mehr aus dem Gemüsegarten berichtet und inzwischen ist da auch nicht mehr viel zu ernten, wenn man mal von der gefühlten Tonne Tomaten absieht, die auf besseres Wetter für den letzten Reifekick warten. Ansonsten hatten wir Salat- sehr viel Salat, um genau zu sein- Gurken, Spinat, Mangold, Karotten, Peperoni und Radieschen.

Dass der Blumenkohl reift, haben die Kohlfliegen wohl vor uns entdeckt. Wenn man nicht gerade auf Maden steht, was wir nicht tun, dann muss der erste Blumenkohlversuch wohl als gescheitert angesehen werden. An Kohlrabi und Rotkohl habe ich noch keine Maden entdecken können und selbst wenn, ist es jetzt wohl eh zu spät. Nächstes Jahr werde ich dann aber gerüstet sein. Eines Tages möchte ich schließlich auch meinen eigenen Kohl ernten. Ich bin zwar tierlieb- Fliegen, Spinnen, Mücken und anderes Ungeziefer sind davon allerdings seit Geburt ausgeschlossen.

Gestern erntete ich Bohnen. Puffbohnen, gemeinhin auch dicke Bohnen genannt. Zunächst wollte ich sie ja auf die rheinländische Art zubereiten, das scheiterte aber daran, dass ich keine Lust aufs Zubereiten einer Mehlschwitze hatte. Außerdem stolperte ich über ein Rezept, in dem dicke Bohnen und Antipasti gemeinsam erwähnt wurden. Das klang deutlich spannender. Und vielleicht auch ein klitzekleines bisschen praktischer, denn ich hatte eigentlich fast alles im Haus, was man dazu braucht. Und ganz genau halte ich mich ja eh nie an Rezepte.

Nach dem Ernten der Schoten wurden die Bohnen rausgeholt, gewaschen und anschließend ca. 15 Minuten in Salzwasser gekocht. Derweil wurde Speck gewürfelt, Zwiebeln in Würfel geschnitten und beides gemeinsam in etwas Olivenöl angebraten. Anschließend die Bohnen dazu geben, eine Knoblauchzehe pressen und dazu geben und das Ganze mit ca. 1ooml Weißwein ablöschen. Schließlich mit grünem Pesto, Salz und Pfeffer abschmecken und lauwarm mit frisch geriebenem Parmeson oder Pecorino drüber servieren. Köstlich!

Schade, dass die Bohnen abgeerntet sind und die Kamera noch nicht da ist. Aber Bohnen kann man ja kaufen, Kameras auch- bei denen muss man nur auf die Lieferung warten..

Vom Renovieren

Tuesday, August 10th, 2010

Derzeit renoviere ich ja das Gästezimmer, auf dass es das neue Arbeitszimmer mit Gästeschlafgelegenheit wird. Da die Kamera und ich ja bekanntlich keine Freunde geworden sind und ich sie zurückgeschickt (und den Betrag mittlerweile auch gutgeschrieben bekommen) habe, kann ich den Umwandlungsprozess leider nicht im Bild festhalten. Das ist dumm, weil ich a) diese Veränderungsbilder mag und b) Vorher-/Nachherbilder auch gut fürs Portfolio gebrauchen könnte. Immerhin hat der Maler, der heute um 9.oo Uhr mit dem Verputzen des Raumes beginnen sollte, um o8.45 Uhr abgesagt, so dass ich einen weiteren Tag mit der unfertigen Baustelle habe und das ist ausnahmsweise gut, denn..

.. am Wochenende ersteigerte ich einen gebrauchten EOS 5D Body, der hoffentlich in den nächsten Tagen eintrudelt. Ich habe ja schon vor Rückgabe der 7D überlegt, welche Kamera ich als Ersatz wählen würde und so fiel die Wahl schließlich auf die 5D. Hatte ich mich beim Kauf der 7D noch gegen Vollformat gesträubt, weil ich vor einem halben Jahr erst ein EF-S 10-22mm gekauft hatte und dieses Objektiv mit Vollformat nicht mehr zu benutzen wäre, beschloss ich- letztendlich aus Mangel an wirklichen Alternativen- doch den Schritt zu wagen und die 5D MarkII war und ist mir einfach noch viel zu teuer. Über die 5D habe ich soviel Gutes gelesen und so fantastische Bilder von ihr gesehen.. Und mal ehrlich- für meine doch immer noch sehr laienhaften Kenntnisse sollte dieser Body mehr als ausreichend sein.

Sollte also die Kamera bald eintreffen und der Maler mich weiterhin versetzen, bin ich frohen Mutes, dass ich doch noch Bilder vom Umbau machen kann. Gestern war zunächst mal der Elektriker da und hat das Zimmer stromtechnisch ein wenig aufgerüstet. Beim Bau des Hauses wurde für den Raum doch tatsächlich eine ganze Steckdose vorgesehen. Eine! Man konnte also eine kleine Nachttischlampe haben, aber kein Radio. Ein Radio, aber kein TV. Ein TV, aber keine Nachttischlampe. Seit gestern gibt es in dem Raum 11 Steckdosen und einen Telefonanschluß, sowie viel Dreck und viel Staub.

Bei den Möbeln bin ich immer noch auf der Suche. Den Schreibtisch, der idealerweise ca. 2,50m lang ist, gibt es nicht und wenn nur exorbitant teuer und irgendwie nicht wirklich nach meinem Geschmack. Gestern sah ich dann bei der Frau im Haus, dass sie quasi ‘meinen’ Tisch hat. Selbstgebaut! Schon von ihren anderen Projekten weiß ich, dass sie sehr talentiert in handwerklichen Dingen zu sein scheint, dennoch dachte ich mir im Laufe des Tages: Warum nicht auch einfach den Tisch deiner Wahl selber bauen? Kann doch nicht so schwer sein.. Leider habe ich zwar Eltern und auch die haben einen Dachboden, genau genommen sogar zwei, aber weder auf dem einen noch auf dem anderen befinden sich alte Holzbalken. Also fuhr ich nach der Arbeit zum örtlichen Holzfachhandel, um mich inspirieren zu lassen. Mitten in der Inspiration rutschte ich dummerweise in eine Beratung. Schon als ich den Verkäufer sah, wusste ich, dass das schief geht. Ein älterer, alteingesessener Westfale und eine Frau, die heimwerkern will- Vanilleeis und Currysauce sind ein harmonischeres Ensemble. Aber wenn man schon mal da ist..

Ich erklärte meine Idee, woraufhin die Frage kam, ob ER denn heimwerkern könne. Ich verbesserte und sagte, dass ICH das versuchen wolle, woraufhin der Verkäufer fragte, ob ER denn selbst hobeln, leimen…. könne. Nachdem ich ein paar Mal verzweifelt versucht hatte ihm klar zu machen, dass wirklich ICH und nicht mein vermeintlicher Mann den Tisch bauen möchte, gab ich auf und sagte, dass WIR dann nochmal wiederkommen. Das war, nachdem der Verkäufer von einem anderen Kunden gefragt wurde, ob er zum Laden gehöre und dann diesen Kunden einfach weiter bediente und mich stehen liess.

Das Projekt Schreibtisch bleibt also weiterhin ein spannendes. Vermutlich läuft es doch auf Plan B heraus, da ich langsam auch daran zweifel, ob ich Plan A wirklich umgesetzt bekomme. Davon abgesehen fürchte ich, dass man mir kein Holz zuschneiden und verkaufen wird, wenn ich IHN nicht mitbringe..

Ausgeheult – hoffentlich

Tuesday, August 3rd, 2010

Soeben habe ich den Kamerabody samt Zubehör zur Post gebracht und an amazon zurückgesendet. Ich hatte zwar zunächst vor den Body noch bis Ende der Woche zu behalten, weil ich wahrscheinlich noch eine weitere Fotogelegenheit bekommen hätte, aber so masochistisch bin ich dann doch nicht veranlagt, dass ich die Kamera mitschleppe, um mich anschließend wieder über schlechte Bilder aufzuregen.

Mal sehen, was amazon nun macht. Ich hoffe, das Richtige ;-)

Heulerei die 3.

Monday, August 2nd, 2010

Die Kamera ist zurück.

Wie schon in den Kommentaren geschrieben, wurde mir vor Rücksendung von einem Canonmitarbeiter telefonisch erklärt, dass die Kamera einzig und allein mit der Einzelfeldmessmethode wirklich scharfe Bilder abliefert. Er würde mir die Kamera so einstellen, wie es am besten sei und ich solle damit mal Fotos machen. Die würden scharf werden. Ich entnahm die Kamera dem Karton, machte Bilder- nah, mittelweit und fern (so fern ich in unserem Garten eben komme), merkte mir den anvisierten Fokuspunkt, überspielte die Bilder auf den Rechner und sah- Unschärfe. Leider nicht im Sinne von Bokeh, sondern im Sinne von Fehlsichtigkeit. Kaum befindet sich das Motiv nicht direkt vor mir, ist es nicht mehr richtig scharf. Ein klasse Body für die Makrofotografie. Leider besitze ich (noch) kein Makroobjektiv. Ich kann und will einfach nicht glauben, dass Canon wirklich der Meinung ist, diese ‘Schärfe’ sei ausreichend für eine Kamera dieser Preisklasse.

Nun geht der Body also zurück zu amazon, wo ich ihn im April erwarb. Ich hoffe, zumindest die haben ein Einsehen und nehmen einen Austausch bzw. eine Gutschrift vor. Von den knapp vier Monaten in meinem Besitz, war sie immerhin drei Wochen erfolglos zur Nachbesserung, von den missratenen Bildern, die meine Festplatte füllen, mal ganz zu schweigen.
Ich habe schon gar keine Lust mehr irgendwas fotografisch festhalten zu wollen. Selten hatte ich in meiner kurzen DSLR-Karriere so wenig Lust und Motivation. Und das Alles wegen eines einzelnen Bodies..